Page 16 - Weinturm Open Air 2008
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In Wahrheit ist dieser Rainer von Vielen einer von ganz wenigen Künstlern
hierzulande, die wirklich eigenes Format haben: Schräg, unbequem, quer,
scharfsinnig, kreativ und immer überraschend. Intelligente Reime treffen auf
tibetischen Kopfgesang, Akustik-Gitarren auf jede Menge Elektro-Spielereien.
Alpenländisches Jodeln und Akkordeon sorgen für einen Hauch Volksmusik,
E-Gitarre und ein rockiger Schlagzeugsound dafür, dass sich Kategorisierungen
erübrigen. „ElektroPunkHop gegen
dafür und für dagegen“ nennt der
31-jährige Battle-Mönch aus dem
Allgäu seine Musik selbst. Live wird
er von seiner dreiköpfigen Band
„Kauz“ unterstützt und schüttelt
dabei Reime und Ohrwürmer nur
so aus dem Ärmel, während er
auf seine einzigartige Revolution
tanzt. Protestsongs, Balladen,
jede Menge Hits und ein schier
unerschöpflicher Ideenreichtum. rainervonvielen.de
So lang können Gesichter sein. Vor zwei Jahren hatten die Musiker von Abuela
Coca unglücklicherweise Flugtickets einer Airline in der Tasche, die einige
Wochen vor Beginn ihrer Europatournee finanziell abstürzte. Und so wurde
kurzfristig nichts aus dem freudig erwarteten Auftritt dieser fantastischen Band
aus Montevideo. Seit ihrer Gründung vor über 15 Jahren gelten Abuela Coca
neben La Vela Puerca als Aushängeschild der Musikszene des kleinen südame-
rikanischen Landes. Kaum ein Ort in Uruguay, wo die achtköpfige Kapelle noch
nicht gespielt und ihren unwiderstehlichen Stil präsentiert hat: Vielschichtig,
wundervoll arrangiert, mal
voller Energie, dann wieder
angenehm ruhig. Tiefgang und
Temperament. Musik für Leib
und Seele. Die Wirkstoffe: Rock,
Jazz, Rumba, Salsa, Ska, Meren-
gue und traditionelle Rhythmen
aus Uruguay und Brasilien.
Die Koks-Oma aus dem Barrio
bringt die Menschen zusam-
men. Zum Feiern und zum Tan-
abuelacoca.net zen. Und Gesichter zum Strahlen.
Freitag
19.30 Uhr
19.30 Uhr
21.00 Uhr

