Page 5 - Weinturm Open Air 2008
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                           Eine wunderbare Geburtstagsfeier war das im
                           vergangenen Jahr. Zum 30. Wiegenfest meinten
                           es aber auch wirklich alle gut mit dem Jubilar.
                           Pünktlich zum Auftakt versiegte der allerletzte
                            Regentropfen, von Tag zu Tag kletterten die
                            Temperaturen und Sonne begleitete uns während
                            des gesamten Wochenendes. Perfekte Bedin-
                            gungen für ein Festivaljahr, das zu den absolut
                            unvergessenen zählt und in den Reihen von uns
                            Organisatoren und ehrenamtlichen Helferinnen
                            und Helfern eine Menge good Vibes, Auftrieb und
        Euphorie entfachten. Dazu trug auch die Tatsache bei, dass im vergangenen
        Jahr deutlich mehr Besucher als sonst auf den Hügel pilgerten, die Atmosphäre
        aber trotzdem wieder äußerst friedlich blieb und die eingeladenen Bands aus-
        nahmslos engagierte Auftritte hinlegten.
        Schon am Freitag versetzten die Broken
        Beats aus Dänemark ihr Publikum in
        Wallung, bevor sowohl die Busters als auch
        Karamelo Santo aus Argentinien für eine
        mehrstündige Tanzparty sorgten. Tags
        drauf hielt das musikalische Programm
        für jeden etwas bereit und ob das nun die
        Funkrocker von Sorgente, die Ingolstädter
        Indie-Buben von Slut, oder die etwas elektronischeren Polarkreis 18 aus Dres-
        den waren – viele Besucher nahmen alles mit und abgefeiert wurden sowieso
        alle drei. Auch der Sonntag sorgte für reichlich Dramaturgie: Jahcoustix und
        seine Band ließen die Zöpfe fliegen und Tito & Tarantula setzten einen würdi-
        gen Schlusspunkt der Geburtstagssause, nachdem kurz zuvor die unbändigen
        französischen Heavy-Chansoniers von Rue d´la Madeleine für die wahrschein-
                                 lich größte Aufregung während der drei
                                 Tage gesorgt hatten.
                                 Viele Eindrücke und Erlebnisse bleiben
                                 unvergesslich: Eine stets dicht belager-
                                 te Kleinturmbühne, der heiß begehrte
                                 Geburtstagskuchen am späten Samstaga-
                                 bend. Die umjubelte Abkühlung durch die
                                 Feuerwehr.
        Vorwort
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