Page 31 - Weinturm Open Air 2009
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gordOn gunpowder



                                      Als im Jahre 941 n. Chr. Marietta
                                      Slomkas Bruder Alfons Hirtler auf
                                      einer Robbenbank vor der franzö-
                                      sischen Küste mit Günther „Stahlbe-
                                       ton“ Schablonsky, seines Zeichens
                                       Special Agent Orange bei einem
                                       Detmolder Wurstwasserfabrikanten,
                                       auf die Erfindung der Anti-Baby-Pille
                                       anstieß, war Doc „Hosentier“ Gordon,
                                       benannt nach einem ungestümen,
                                       kopernäckischen Hot Dog, noch gar
           nicht geboren. Jahrhunderte später, nach einer langen Odyssee als Anhalter durch
           sämtliche Galaxien, inklusive LSD, Contergan und Afri-Cola, nach dem endgültigen
           Fall der Bastille, gefälschten tschechischen Universitätsdiplomen, spirituellen
           Möllefucks 2ten Grades in Anwesenheit Ray Napalms, einem Großmeister trans-
           sexueller Musik, ist es endlich da: Das Stangenweißbrot. Darin eingebacken: Gordon
           Gunpowder. Juveniler Tatendrang, Freigeist, Raserei. Ultrahocherhitztes Dancefloor-
           Dynamite. Ecstasy Dragees für die Damenumkleide. Und für andere Spelunken. Vor
           Ort: James, Moni, Hännes, Götz, Matze. Feucht-fröhliche Baguettes funken mobilen
           Soundwellenjam.



         dazy nerds



           Dave, Kenny, Jo und Jim. Klingt nach den Staaten.
           Falsch gedacht: Die vier jungen Musiker haben beim
           diesjährigen Weinturm Open Air die kürzeste Anreise
           und zugleich die Ehre, die Fahne der ehemals freien
           Reichstadt hochzuhalten. Um verwirrte Eigenbrötler
           handelt es sich indes natürlich nicht: Selbstbewusst
           und klaren Kopfes gehen die vier Freunde seit der
           Gründung im vergangenen Jahr ihren Weg durchs
           Grenzland zwischen 70´s und Alternative Rock.
           Orientiert am Sound junger Helden wie Incubus,
           gleichzeitig aber mit bemerkenswertem Interesse an
           Legenden der Marke Led Zeppelin oder Pink Floyd.
           Trotz der kurzen Bandgeschichte und nach nur wenigen gemeinsamen Auftritten
           konnten die Nerds bereits die Jurys zweier Bandwettbewerbe nachhaltig überzeugen
           und sich ganz nebenbei eine riesige Fangemeinde erspielen. Kein Wunder, denn
           das Quartett überzeugt live mit rockigen, progressiven und experimentellen Songs,
           abwechslungsreich, eingängig und doch jenseits von Mainstream. Bühne frei für Jim,
           Jo, Kenny und Dave!

             12 . 30 Uhr                 13  . 45 Uhr

              sonntag
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