Page 17 - Weinturm Open Air 2012
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sa 13.50 UHr
      BULBUL MaNUsH
      Ihr Name ist genauso klangvoll und international
      zusammengewürfelt wie die bunte Formation selber:
      „Bülbül“ ist türkisch für „Nachtigall“ und „Manush“
      ein Romanes-Begriff für „Menschen“. Nachtigallen-
      menschen? Wer nun fedrig tänzelnde Säuselei er-
      wartet, liegt ziemlich falsch. Bülbül Manush sammeln
      Volkslieder aus aller Herren Länder und mischen sie
      mit Funk, Oriental, Balkan-Beats und Ska zu einer
      riesigen Party. Und das tun sie mit so viel Feuer
      und ansteckender Begeisterung, dass sich die Erlanger-Multi-Kulti-Formation in kürzester Zeit
      Kultstatus erspielt hat. Jalla Jalla, legt los!

      sa 15.00 UHr          starPost
                            Den Sound von Starpost in Worte zu fassen – schwierig
                            bis unmöglich. Man muss sie hören, und zwar am
                            besten ganz vorne vor der Bühne, und mit allen Sinnen.
                            Dann begreift man zumindest, warum die Presse sie
                            bis in den Himmel lobt, und warum sie allerorts als
                            Ausnahmeerscheinung gefeiert werden. Die vier Wahl-
                            Nürnberger (ursprünglich aus Georgien, Venezuela,
                            Kasachstan und Deutschland) verstehen es, gefühlvolle
                            Melodien, raffinierte Elektrosplitter und dezente
      Rock-Elemente zu vereinen und auf einem dicht geknüpften Teppich aus Synthie-Sounds und
      markantem Drumming dem staunenden Publikum zu präsentieren. Starpost geht ab, und wir
      kommen mit!


      a taLE oF goLDEN KEYs          so 13.10 UHr
      „A Tale of Golden Keys“ – das lässt an mystische
      Märchen denken, an verwunschene Schlösser, und
      vielleicht auch ein bisschen an „King‘s Quest“ auf
      dem Amiga 500. Die Geschichte, die das Schwaba-
      cher Trio erzählt, ist eingebettet in kraftvolle Harmo-
      nien und überraschende Arrangements, und sie ist
      wunder-wunderschön. Die Jungs lehnen ihre lärmigen
      Parts so geschickt gegen sensiblere Momente, dass
      man stets Angst hat, etwas zu verpassen, wenn man
      nur zwei Sekunden abdriftet. Darum passt gut auf und
      stellt Euch nach ganz vorne, wenn’s am Sonntag heißt
      „Es war einmal…“

      so 14.20 UHr            LUos
                              Let Us Overcome Sorrow, kurz LUOS, rückwärts
                              SOUL – dem Germanisten bereitet der spitzfindige
                              Name des Nürnberger Quartetts helle Freude
                              (Akronym! Palindrom!), dem Liebhaber des mu-
                              sikalischen Storytelling schlägt das Herz aus an-
                              deren Gründen höher: Abseits von Coverpop und
                              Partyfunk entwickeln LUOS ihre eigene Version des
                              intelligenten Soul. Intim und animierend zugleich
                              vereint man hier musikalische Gegensätze, die
                              den anregenden Geschichten von Keisha Ricketts
                              ihre ganz eigene Farbe verleihen. Deutsche und
                              englische Texte treffen auf Gospel, Roots-HipHop
                              und Neo-Soul. Und sicher auch mitten ins Herz.
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