Page 12 - Weinturm Open Air 2011
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KLEINTUrmBÜHNE
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Sechs Jahre schon wieder alt und längst ein unverzichtbarer und von vielen
lieb gewonnener Akzent des Weinturm Open Airs. Abseits von der großen
Musikbühne – ein lauschiger, kuscheliger Ort mit reichlich Kontrastpro- c
gramm. Unter Bäumen gibt es Kleinkunst, Abgedrehtes, Jonglage, Musik
sowie Lustiges für Kinder und solche im Geiste.
Für ausreichend Abwechslung ist wieder bestens gesorgt.
Die genauen Anfangszeiten sind vor Ort an der KleinTurmBühne
in Erfahrung zu bringen. Wir wünschen gute Unterhaltung.
simon & Jan
Wie ein charmantes Paradoxon mutet es an, das Duo
der Liedermacher Simon & Jan. Von ihren sanft-
säuselnden Stimmen, untermalt von anmutigem Gitar-
renspiel und unaufdringlich einstudierten synchronen
Kopfbewegungen zunächst in eine Art wohligen
Dämmerzustand versetzt, bemerkt man erst kurze Zeit
FrEITag später, das fehlende Blatt vor dem Mund der beiden
Oldenburger. Stattdessen halten die zwei Musikkaba-
rettisten und Gewinner des Jugend Kultur Förderpreises ein imaginäres Sprachrohr in
g
Händen, durch das sie uns die kleinen und großen Unstimmigkeiten unserer Gesellschaft
mit viel Witz und einer ordentlichen Portion Sarkasmus vor Augen führen.
Yapi & Frey
Zum Glück gibt es Musik – und Bands, die es
verstehen, diese so zu forcieren, dass sie uns von
jeder Alltagshektik befreit und wir jeglichen Stress aus
den Augen verlieren. So können wir ganz auf unsere
Ohren vertrauen, wenn uns das Acoustic Project um s
Christopher Colaco (Piano), Gilles Yapi (Vocals+ Gui- FrEITag
tar) und Dominik Frey (Percussions) mit subtropischen
Reggaerhythmen und der Leichtigkeit ihrer englisch- und französischsprachigen Texte
verwöhnt. Das deutsche Trio hat die Ruhe weg, was womöglich auch an ihrer langjährigen
Erfahrung mit Musikprojekten wie Yohto und Bassguerillia liegt und den Chillfaktor gleich
um das Doppelte erhöht.
spaßkoffer
Das gemütliche und entspannte Flair unseres kleinen
Festivals wird sich für kurze Zeit mal auf den Zeltplatz
verkriechen müssen – für den Zeitraum, in dem Stefan
Sebastian Eichbauer mit seinem „SpaßKoffer“ die d
Kleinturmbühne betritt, ist Tempo angesagt. Bei dem
Affenzahn, den der Meister der zirzensischen Künste
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samsta bei seinen kleinen Tricks an den Tag legt, kann einem
schon mal der Mund offen stehen bleiben. Dafür krie-
gen unsere Augen umso mehr zu tun, wenn sie versuchen, den unzähligen Jonglierbällen
zu folgen, und die wir manchmal womöglich kurz verschließen vor den waghalsigen
Einlagen des jungen Nürnberger Artisten. Manege frei.

