Page 7 - Weinturm Open Air 2011
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Da Huawa, da Meier und I regten zum Mitwippen und Nachdenken an,
zwischendurch gewitterte es fröhlich vor sich hin, und dann schlossen die
Jungs von Young Rebel Set mit Seeluft-Texten und handgemachten Klängen
dieses großartige Wochenende stilvoll ab.
Doch auch in diesem Jahr wird’s rappeln auf dem Hügel, liebe Freunde...
das Line-up, das wir – wie immer im Zuge nächtelanger Auswahlarbeit und
mit größter Hingabe – für Euch zusammengestellt haben, verheißt ein
fabelhaftes Festival. Neben regionalen Bands, die wir Euch in Kooperation
mit der Musikzentrale Nürnberg präsentieren, wird Internationalität wieder
groß geschrieben. Ganz mestizo-mäßig geht’s direkt am Freitag los mit
Metisolea aus Südfrankreich und Che Sudaka aus Barcelona. Die Australier
Blue King Brown treten mit Dancehall, Roots und expliziten Texten für eine
bessere Welt an. Am Samstag gibt es ein Wiedersehen mit alten Bekannten:
Irie Révoltés brachten mit ihrem Konglomerat aus Reggae, HipHop, Soul
und Soca bereits vor fünf Jahren das Plateau zum Hüpfen. Und die Kanadier
von Misteur Valaire setzen zum Abschluss des Samstags noch einen drauf,
ohne sich mit ihren höchstkreativen Elektrobeats in irgendeine Schublade
pressen zu lassen. Austro-skandinavisch wird’s dann am Sonntag u. a. mit
Kakkmaddafakka aus Norwegen und dem legendären Parov Stelar, der uns
zusammen mit Max The Sax aus Österreich beehrt.
Wir haben uns also einiges vorgenommen – und darum ist es an dieser
Stelle Zeit, daran zu erinnern, wie das „Wunder Weinturm“ überhaupt erst
möglich wird: Durch das beeindruckende Engagement von über 120 ehren-
amtlichen Helfern, die es sich jedes Jahr aufs Neue zur Aufgabe machen,
eine lebensfrohe Oase abseits von Profitdenken und Gewinnmaximierung
zu schaffen. Die unseren Besuchern eine Auszeit vom hektischen Alltag
ermöglichen, indem sie selbst hart arbeiten. Die mit ihrem Idealismus und
einer unerschöpflichen Liebe zum Detail die Festivalkultur aufrecht erhalten,
die den Weinturm schon seit so vielen Jahren zu einem herausragenden
Ereignis der Open-Air-Szene macht. Wir danken all unseren Helfern von
ganzem Herzen, und wir bitten Euch, diese Botschaft auch in den wilderen
Stunden im Kopf zu behalten: Tretet diesem Engagement, den zahlreichen
Künstlern und der geschützten Natur des Hügelplateaus mit dem gebotenen
Respekt gegenüber. Dafür wiederum danken wir Euch.
P.S. Auf Grund von Auflagen des Landratsamtes dürft ihr eure Zelte frühestens
am Freitag aufschlagen. An dieser Stelle weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass
größere Getränkemengen, die auf das Festivalgelände mitgebracht werden, nicht
akzeptiert werden. Gegen zwei, drei Flaschen nicht-alkoholischer Getränke zum
Durstlöschen ist freilich nichts einzuwenden. Alles, was darüber hinausgeht, muss
draußen bleiben.
Wir sind auf unseren Getränkeverkauf angewiesen, denn allein die Einnahmen daraus
und die Erlöse aus den Eintrittskarten finanzieren das Festival.
Wir garantieren im Gegenzug auch weiterhin
faire Getränkepreise.
wir freuen uns auf euch!
breit voll dicht YEaH!

