Chéri Chéri
So. Als erstes könnt Ihr jetzt mal alle Assoziationen rund um „Cheri Cheri Lady“ aus dem Kopf verbannen. Packt dazu einfach zwei Accents auf die e-s, dreht Euch musikalisch um 180 Grad und lasst Euch davontragen von der Pariser Ästhetik der 70er Jahre – und einem ganz eigenen Vintage-Sound:
Die Riffs von Chéri Chéri erinnern an Led Zeppelin, die rotzige Punk-Poesie an Patti Smith oder Joan Jett, und zuweilen schwingt da auch ein wenig Black-Sabbath-artige Schwere mit. Passenderweise haben die fünf Pariser*innen ganz retro und analog zueinander gefunden: Auf ihrer Suche nach Bandmitgliedern hing Frontfrau Celia Marie Chéri, inspiriert vom Film „School of Rock“, in der Nähe von Notre-Dame ein Audition-Plakat auf. Und das war offenbar sehr erfolgreich, denn seitdem geht’s ab: Auf nächtliche Gigs in den Straßen von Paris folgten immer mehr und immer größere Konzerte, eine in Leeds von Strokes-Produzent Gordon Raphael aufgenommene Debüt-EP… und jetzt unsere geliebte Weinturm-Bühne! Nous sommes ravis!
