Page 13 - Weinturm Open Air 2009
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CARLOS REISCH                   SA  13.10 UHR
           „Here we are with a new „In“-Formation of funk,
           Wes Montgomery, Guru, Q-Tip or Thelonious
           Monk…“ rappt Rainer Pirzkall in „Control of
           your mind“ und dem erfahrenen Musikliebhaber
           dürfte ein ganzer Tannenbaum in Flammen
           aufgehen, während Greenhorns noch aufs
           matte Aufflackern müder Energiesparlampen
           warten: Ein Inferno! 70er Funk. Live-Rap. Jazz.
           Schmetternde Bläser. Treibende Grooves.
           Atmosphärische Dichte. Diagnose: Das Parker-
           Collins-Brown-Symptom. Therapie: Tanzen.
           Old School oder Nu Jazz. Alter Hase oder junger Wilder. Egal. Carlos Reisch funzen
           für alle!


         SA  14.20 UHR          ZICO &
                                THE NOISEMAKERS
                                Als der beliebte brasilianische Kicker 1994 seine
                                Fußballstiefel an den Nagel hängte, krabbelten
                                die drei Altmühltaler Krawallbrüder noch mit
                                der Plastikrassel um die Zimmertanne. Gerade
                                17 Lenze zählen Julian, Max und Flo heute und
                                zum liebsten Spielzeug sind längst Gitarre, Bass
                                und Schlagzeug geworden. Beeindruckt und
                                beeinflusst von musikalischen Legenden wie
                                Muddy Waters oder Jimi Hendrix, aber auch von
           deutschen Reggae-Künstlern konnte sich das talentierte Trio in kurzer Zeit eine
           respektable Fanbase erspielen. Und das zu Recht. Denn ihre feine Mischung aus
           Reggae, Ska und Pop hat ganz viel Charme – so wie einst der weiße Pelé.




           THE BULLET MONKS                SA  15.30 UHR
           Da qualmt die Box. Und die Luft kocht. Nein,
           sie brennt. Tritte in den Arsch. Schweiß. Bier.
           Mähnen fliegen. Zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug.
           Firlefanz Fehlanzeige. Stattdessen Vollgas. Alter-
           native Rock. Hard Rock. Ab und an etwas Metal
           und ordentliche Ladungen Bluesrock. Der Vierer
           um die beiden Gitarrenbrüder Tyler Voxx und
           Dangerous Dan rotzt seinen Rock derart frech
           und unaufhaltsam aus allen Eutern, dass einem
           Angst, bange und ganz warm ums Herz wird.
           Köpfe schütteln vor durchgebrannten Boxen.
           Glaubt mir: Ein Heidenspaß!
                        MUZ
                        MUZ
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