Page 30 - Weinturm Open Air 2006
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18.00 Uhr






                                                                   Seit 1993 gibt es die siebenköpfige Band
                                                                   aus St. Petersburg. Ursprünglich dem   www.spitfire.spb.ru
                                                                   Rockabilly zugewandt, kamen rasch Punk
                                                                   und Ska dazu. Doch auch um ein wenig
                                                                   Funk und Jazz ist der wilde Siebener nicht
                                                                   verlegen. Gesungen wird im Wechsel auf

                                                                   Russisch und Englisch. Saxophon, Trom-
                                                                   pete und Posaune sorgen für messerschar-
                                                                   fe Bläserriffs, während Punkgitarren sich
                                                                   mit einem unaufhaltsam treibenden Schlag-
                                                                   zeug duellieren. Ganz klar: Die Heimat von
                                                                   Spitfire ist die Bühne, wo das Septett bei

                                                                   unzähligen Clubkonzerten, Festivalshows,
                                                                   Gigs mit ihrem Nebenprojekt St. Petersburg
                                                                   Ska Jazz Review, mit der befreundeten
                                                                   Band Markscheider Kunst oder als Backing
                                                                   Band der skandalumwitterten Ska-Punk-
                                                                   Anarchisten „Leningrad“ ihre energievolle
                                                                   Spielfreude eindrucksvoll unter Beweis

                                                                   gestellt hat: Hier ist für schweißtreibende
                                                                   Partymucke gesorgt, für ungebremstes
                                                                   Abhotten in allen Variationen.
                                                                   Ihr letztes Album „Thrills and Kills“ zählt
                                                                   übrigens zu den Lieblingsplatten der Ärzte
                                                                   und auch ein Beitrag zum Russendisko-

                                                                   Sampler des Schriftstellers Vladimir Kaminer
                                                                   zeugt von höchster musikalischer Qualität.
                                                                   Das Gastspiel
                                                                   der Russen im
                                                                   Jahr 2000 ist
                                                                   uns in guter
                                                                   Erinnerung

                                                                   geblieben und
                                                                   wir freuen uns
                                                                   über die Ge-
                                                                   legenheit
                                                                   heuer für eine
                                                                   Auffrischung

                                                                   zu sorgen.
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